Januar 2009

Neues aus KapstadtLange ist es her, dass ich meinen letzten Eintrag hier geschrieben habe, der über mein Leben in Südafrika berichtet. Das will ich jetzt endlich nachholen weshalb dieser Eintrag auch etwas länger wird. Aber lest selbst, wie ich das Ende des Jahres 2008 erlebte und was im neuen Jahr passierte:

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Simbabwe: Journalisten zahlen 30.000 US-$ für ArbeitsgenehmigungPräsident Mugabe hat ein neues Mittel gefunden, um unliebsame Journalisten aus dem Ausland fernzuhalten: Künftig werden internationale Journalisten mit 30.000 US-Dollar (etwa 22.000 Euro) zur Kasse gebeten, wollen sie aus dem südafrikanischen Land Simbabwe berichten. Soviel kostet laut der neuen Verordnung der staatlichen Medienkommission die Jahres-Akkreditierung für Mitarbeiter internationaler Medienhäuser und Nachrichtenagenturen in diesem Jahr.

Im Jahr 2008 mussten ausländische Journalisten den ohnehin schon übertrieben hohen Beitrag in Höhe von 20.000 US-Dollar an die Regierung in Harare abdrücken.

Für streng zeitlich begrenzte einmalige Einsätze wird ein Preis von 1.500 US-Dollar angesetzt während simbabwische Reporter, die für ausländische Medien schreiben 4.000 US-Dollar pro Jahr berappen müssen. Berichterstatter, die für die staatlich kontrollierten Medien (also die ganzen Propagandablätter) arbeiten, müssen umgerechnet lediglich weniger als einen US-Dollar zahlen.

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WM 2010 OK-Mitglied Jimmy Mohlala ermordetAm Sonntag wurde Jimmy Mohlala, Mitglied des WM-Organisationskomitees und ehemaliger Vizepräsident des südafrikanischen Fußballverbandes in seinem Haus in Nelspruit erschossen aufgefunden.

Sein Sohn wurde ebenfalls angeschossen, überlebte den Anschlag jedoch verletzt. Die Polizei teilte mit, dass bei dem Überfall nichts aus dem Haus gestohlen wurde, was darauf hindeutet, dass dieser Anschlag die gezielte Ermordung des OK-Mitglieds zum Ziel hatte.

Im vergangenen Jahr hatte Jimmy Mohlala schwere Korruptionsvorwürfe gegen ein Mitglied des afrikanisch-nationalen Kongresses (ANC) erhoben. Es ging dabei um angebliche Schmiergeldzahlungen im Zusammenhang mit dem Bau der WM-Stadien.

Jimmy Mohlala selbst stand im Sommer 2008 vor Gericht, als ihm die versuchte Vergewaltigung an einer 14-jährigen vorgeworfen wurde.

Die Mörder konnten noch nicht gefasst werden. Bisher wurden noch keine Polizeiberichte veröffentlicht, die ein mögliches Motiv für den Mord nennen.

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Travelfeedback - Das Reisetipp-PortalTravelfeedback ist ein Reiseportal in dem Reisende oder Ortsansässige Tipps für Restaurants, Nightlife, Freizeitangebgote, Sehenswürdigkeiten oder Shopping abgeben können und das weltweit! Vor einem Ferienaufenthalt, Kurztrip oder einer Geschäftsreise kann man sich so ganz einfach über das entsprechende Reiseziel informieren und besondere Tipps sowie die Lieblingsplätze anderer Reisender in Erfahrung bringen.

Für meinen Aufenthalt in Kapstadt und meine Rundreise durch Namibia / Südafrika habe ich auf Travelfeedback interessante Tipps gefunden, was es in diesem wunderschönen Land alles zu tun und erleben gibt. Und ich habe tatsächlich schon ein paar Geheimtipps ausprobiert und so meinen Aufenthalt in Kapstadt noch wertvoller und schöner machen können, als er ohnehin schon ist.

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Apartheid-Gegnerin Helen Suzman gestorbenAm 1. Januar 2009 ist Helen Suzman im Alter von 91 Jahren in ihrer Wohnung in Johannesburg gestorben. Sie kämpfte zu Lebzeiten entschieden gegen die Apartheid und wurde als „Gewissen der Nation“ bezeichnet.

Nelson Mandela nannte Helen Suzman 2007 eine „herausragende Persönlichkeit“, deren „Bedeutung für die Geschichte unsere Landes immens (ist). Ihr Mut, ihre Integrität und ihr Gerechtigkeitssinn machen sie zu einer der herausragenden Persönlichkeiten im öffentlichen Leben Südafrikas.“ Sie trat mit Eifer und großer Courage gegen das Apartheits-Regime an und wurde nie müde der zweigeteilten und zerissenen Bevölkerung ins Gewissen zu reden.

So setzte sich die weiße Südafrikanerin Helen Suzman zu Lebzeiten für die Abschaffung der Rassentrennung ein und forderte das Wahlrecht der schwarzen Bevölkerung ein.

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