Oktober 2009

Leverkusens Stürmer Stefan Kießling wurde erstmals seit Februar 2009 wieder in die Nationalsmannschaft berufen und wird somit in den Testspielen gegen Chile (14. November) und die Elfenbeinküste (18. November) dabei sein.

Bundestrainer Joachim Löw sagte, dass Stefan Kießling sich seine Nominierung nicht nur wegen seiner sechs Tore in der bisherigen Saison, sondern auch wegen seiner insgesamt konstanten Leistung verdient habe. Damit steht Stefan Kießling erstmals nach acht Monaten wieder im DFB-Aufgebot.

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Kurz vor der WM 2010 wird der Ausbau des Internets in Südafrika und dem ganzen afrikanischen Kontinent weiter vorangetrieben. Per Glasfaserkabel soll die afrikanische Ostküste, darunter Kenia, Tansania, Mosambik und Südafrika an das weltweite Netz angebunden werden. Dies könnte bis zu 250 Millionen Afrikanern den Zugang zum Internet sicher stellen. Gerade für Schulen und innovative Unternehmen eröffnen sich hier ganz neue Möglichkeiten.

Zwar gibt schon seit vielen Jahren Internetzugang in Südafrika, jedoch sind die Verbindungen langsam, teuer und nicht sonderlich verlässlich. So haben die Internetuser immer wieder mit Ausfällen zu kämpfen. Doch auch die Weltbank sieht in einer vor kurzem veröffentlichten Studie eine schnelle und billige Internetverbindung als Schlüssel für das Wirtschaftswachstum in Entwicklungsländern. Die anstehende Vernetzung wird dem schwarzen Kontinent neue Wege und Märkte eröffnen.

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Das ist der Testspiel-Knaller schlechthin: Am 3. März wird Deutschland in der Münchner Allianz Arena auf Argentinien treffen. Nur vier Monate vor dem Eröffnungsspiel der WM 2010 in Südafrika wird das Team von Nationaltrainer Jogi Löw damit auf einen Gegner treffen, der schon zweimal die Endrunde einer Fußballweltmeisterschaft für sich entscheiden konnte. Trainiert werden die Argentinier von Star-Fußballer Diego Maradona.

Auch wenn die Argentinier nur knapp die WM-Qualifikation schafften, ist sich Joachim Löw sicher, dass mit Argentinien und seinen Stars Lionel Messi, Kun Aguero und Carlos Tevez ein echter Härtetest auf die deutsche DFB-Elf zukommt: „Ich freue mich sehr über die Zusage der Argentinier“, so Löw. „Obwohl sie in der WM-Quali in Südamerika ein paar Probleme hatten, gehören sie für mich zu den stärksten Mannschaften der Welt, die uns alles abverlangen werden.“

Bereits am 14. November trifft auf einen südamerikanischen Gegner. In Köln werden die Deutschen gegen Chile ein Freundschaftsspiel gegen die Chilenen bestreiten. Am 18. November trifft Deutschland dann in Gelsenkirchen auf die Elfenbeinküste, bevor es nach der Winterpause im März mit dem Testspiel gegen Argentinien (» Update: Aufstellung Deutschland vs. Argentinien) weitergeht.

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Geht es nach dem Willen der traditionellen Stammeshäuptlinge in Südafrika, sollen die WM Spiele in Südafrika mit Schlachtritualen eröffnet werden. Das Schlachten von Kühen solle dazu dienen, die Ahnen zum Fußballspektakel einzuladen

Der Wunsch der Stammensführer wird wohl nicht erfüllt werden. Dennoch drückte Häuptling Zolani Mkiva, der Vorsitzende des Makhonya Royal Trust, im nationalen Rundfunk, seinen Wunsch nach Schlachtritualen in allen WM-Stadien aus: „Dies ist eine afrikanische WM und wir wollen ein afrikanisches Festival gemäß unseren Traditionen“. Es sei nötig, dass in jedem WM-Stadion eine Kuh geschlachtet werde, um die Ahnen einzuladen, während des gesamten Fußballereignisses bei ihnen zu sein. Dies sichere das Wohlwollen der Ahnen für die Fußball WM auf südafrikanischem Boden.

Auch wenn Mkiva bereits Kontakt zu den Verantwortlichen des Organisationskomitess aufgenommen hat, ist davon auszugehen, dass auf diese traditionellen Rituale zumindest in den Stadien verzichtet wird.

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Gestern erreichte uns eine neue kuriose Nachricht: Die deutsche Nationalmannschaft soll während der WM 2010 in Südafrika mit kugelsicheren Westen ausgestattet werden – aus Sicherheitsgründen…

So sollen die deutschen Fußballstars außerhalb des Trainingsgeländes und der Stadien Schutzwesten tragen. Begründet wird dies mit Statistiken, dass Südafrika eines der Länder mit der höchsten Mordrate ist.

Ich glaube jedoch kaum, dass die deutsche Nationalmannschaft in den Elendsvierteln dinieren wird, wo 90 % der Kriminalität passiert, weil die Ärmsten der Armen weder Geld für Essen, Strom und fließend Wasser haben.

Außerdem werden zusätzliche Personenschützer für die DFB-Truppe angefordert. Dabei will der Sicherheitschef Helmut Spahn auch auf landeskundige Bodyguards aus Namibia zurückgreifen, die die Situation vor Ort besser einschätzen können als die Kollegen aus Deutschland: „Die Möglichkeit für die Spieler, sich außerhalb des WM-Hotelgeländes frei zu bewegen, sollte auf ein Minimum reduziert werden.“ Andernfalls müsse es das „volle Programm geben: bewaffneter Personenschutz und Schutzwesten für die Spieler.“

Deutschland könnte die Teilnahme an der Fußball WM 2010 auch ganz absagen oder die gegnerischen Teams jeweils nach Deutschland ausfliegen…

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Im November wird die deutsche Nationalmannschaft zwei Testspiele absolvieren. Geplant war eigentlich, dass die DFB-Elf am 18. November ihr letztes Länderspiel in diesem Jahr gegen Ägypten antritt. Jedoch wurde dieser Plan nun über den Haufen geworfen und die bereits qualifizierte Elfenbeinküste als Ersatzgegner engagiert. Ägypten ist derzeit noch in der WM-Qualifikation gefordert und könnte aus diesem Grund am 18. November verhindert sein.

Der DFB erklärte, dass es „aufgrund dieser Sachlage (…) einfach zu viele Unsicherheiten bei der Planung der Partie in Gelsenkirchen (gab), so dass wir in freundschaftlicher Absprache mit dem ägyptischen Verband entschieden haben, einen anderen Gegner für dieses Datum zu suchen“. Bundestrainer Joachim Löw ist „froh dass der DFB kurzfristig das Spiel gegen die Ivorer möglich gemacht hat“. Für Löw war wichtig, dass der Gegner vom afrikansichen Kontinent kommt, wo auch die WM 2010 ausgetragen wird. Mit dem Testspiel gegen die Elfenbeinküste könnte Deutschland ein echter Härtetest erwarten. Grund dafür ist nicht nur der Top-Star Didier Drogba vom FC Chelsea, sondern auch die Tatsache, dass das Nationalteam der Elfenbeinküste in der WM-Qualifikation ungeschlagen blieb. Bundestrainer Löw spricht von einem Team, das Technik, Dynamik, Kreativität und Leidenschaft, aber auch gute Disziplin und taktische Organisation vereint.

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In Zürich wurden heute die Relegations-Paarungen ausgelost.

Folgende Ergebnisse hat die Auslosung ergeben:

» Sa, 14.11.2009 » Irland : Frankreich » -:-
» Mi, 18.11.2009 » Frankreich : Irland » -:-

» Sa, 14.11.2009 » Portugal : Bosnien-Herzegowina » -:-
» Mi, 18.11.2009 » Bosnien-Herzegowina : Portugal » -:-

» Sa, 14.11.2009 » Griechenland : Ukraine » -:-
» Mi, 18.11.2009 » Ukraine : Griechenland » -:-

» Sa, 14.11.2009 » Russland : Slowenien » -:-
» Mi, 18.11.2009 » Slowenien : Russland » -:-

Die heimstarken Iren könnten für die angeschlagenen Franzosen sicher ein Hindernis sein. Aber eigentlich sollte sich der Weltmeister von 1998 von den Iren nicht beirren lassen 😉

Bosnien-Herzegowina war eines der Überraschungsteam in der WM-Qualifikation. Umso spannender könnte das Relegationsspiel gegen die zuletzt eher schwachen Portugiesen werden.

Die Griechen konnten in der Qualifikation nicht wirklich überzeugen. Ob die Ukraine die Griechen bezwingen kann, bleibt jedoch abzuwarten.

Russland gilt als klarer Favorit gegenüber Slowenien. Aber man weiß ja nie, Überraschungen kann es immer geben.

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Nach dem Ende der WM-Qualifikationsrunde stehen die ersten acht europäischen Nationalteams fest, die sich direkt für die WM 2010 qualifiziert haben. Dabei handelt es sich um: Dänemark, Schweiz, Slowakei, Deutschland, Spanien, England, Serbien, Italien und die Niederlande. Die besten acht Zweitplatzierten wahren sich jedoch ebenfalls noch eine Chance auf die Teilnahme an der WM 2010.

Portugal, Griechenland, Slowenien, Russland, Bosnien-Herzegowina, Ukraine, Frankreich und Irland werden in zwei Relegationsspielen am 14. und 18. November gegeneinander antreten, um um die allerletzten vier WM-Tickets zu spielen.

Die Auslosung der Relegationsspiele wird am 19. Oktober in Zürich durchgeführt. Dabei werden die acht Nationalteams nach dem aktuellen Stand der Länder in der FIFA Weltrangliste auf zwei Lostöpfe aufgeteilt. Somit werden die Lostöpfe wie folgt aussehen:

Lostopf 1: Russland, Frankreich, Griechenland, Portugal
Lostopf 2: Ukraine, Irland, Bosnien-Herzegowina, Slowenien

Es wird also nicht zu einer Begegnung wie z.B. Portugal vs. Frankreich kommen. Dieses Verfahren soll den besseren Fußballnationen einen Vorteil gegenüber den anderen verschaffen. Doch können solche Relegationsspiele auch immer überraschend ausgehen.

Sobald die Relegations-Paarungen feststehen, werden wir dies hier natürlich kundtun.
Mehr Informationen zur WM-Relegation

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Ottmar Hitzfeld hat sich am letzten Spieltag der WM-Qualifikation mit seinem Schweizer Nationalteam nach einem Unentschieden gegen Israel (0:0) für die WM 2010 in Südafrika qualifiziert. Die Schweizer führen nach der WM-Qualifikation die Qualifikationsgruppe 2 mit 21 Punkten an. Griechenland konnte die Qualifikation trotz des 2:1 Siegs über Luxemburg nur mit 20 Punkten abschließen. Damit muss das Team von Otto Rehhagel in die WM-Relegation.

Die Slowakei hat sich in der WM-Qualifikation mit einem 1:0 gegen Polen verabschiedet und fährt damit 2010 erstmals zu einer Fußball Weltmeisterschaft. Die Tschechen, die als Favorit der Qualifikationsgruppe 3 galten, landeten hinter Slowenien nur auf dem dritten Platz und verpassten damit den Einzug in die Finalrunde der WM 2010. Slowenien wahrt sich die Chance auf ein Ticket in der WM-Relegation.

WM-Qualifikation – Ergebnis Gruppe 2:

Team Spiele Siege Unents. Niederl. Torverhältnis Punkte
Schweiz* 10 6 1 1 18:8 21
Griechenland** 10 6 2 2 20:10 20
Lettland 10 5 2 3 18:15 17
Israel 10 4 4 2 20:10 16
Luxemburg 10 1 2 7 4:25 5
Moldawien 10 0 3 7 6:18 3

WM-Qualifikation – Ergebnis Gruppe 3:

Team Spiele Siege Unents. Niederl. Torverhältnis Punkte
Slowakei* 10 7 1 2 22:10 22
Slowenien** 10 6 2 2 18:4 20
Tschechische Republik 10 4 4 2 17:6 16
Nordirland 10 4 3 3 13:9 15
Polen 10 3 2 5 19:14 11
San Marino 10 0 0 10 1:47 0

* für die WM 2010 qualifiziert
** in den WM-Playoffs
 

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Nach der erfolgreichen Qualifikation für die WM 2010 wird Bundestrainer Joachim Löw im Qualifikationsspiel gegen Finnland zu Testzwecken seine B-Elf auflaufen lassen. Dennoch ist das Ziel natürlich ein Sieg gegen Finnland.

Cacau, Beck, Marin und Trochowski stehen in der Startelf. Die Stars wie Klose, Özil, Mertesacker und Schweinsteiger dagegen sitzen auf der Bank. Anders als in den bisherigen Qualifikationsspielen, in denen es nur eine Spitze gab, stellt Jogi Löw wieder auf die 4-4-2 Taktik um. Neben Gomez wird der Stuttgarter Cacau stürmen. Dahinter spielen Trochowski und Marin. Auch Hitzlsperger bekommt wieder eine Chance und ersetzt Rolfes. Michael Ballack wird zwar in der Startelf stehen, nach der Halbzeit jedoch durch den Wolfsburger Gentner ersetzt. In der Abwehr sollen Beck und Friedrich neben Westermann und Lahm für die Defensivarbeit sorgen. Im Tor wird wieder René Adler sein Bestes geben.

Löw will offensiv in das Spiel gehen und die Finnen so unter Druck setzen. Nach der erfolgreichen WM-Qualifikation kann der Bundestrainer auch weiterhin testen und experimentieren. Im November stehen zwei Testspiele gegen Chile und Ägypten an. Dann sollen die Torhüter Manuel Neuer und Tim Wiese jeweils 90 Minuten im Tor stehen. Der Jungstar aus Bayern Thomas Müller wird ebenfalls eine Chance bekommen sein Können zu zeigen.

So entspannt wie Jogi Löw können seine Trainerkollegen aus Portugal, Frankreich und Argentinien nicht in die heutigen Qualifikationsspiele gehen. Für sie steht die Qualifikation für die WM 2010 auf dem Spiel. Während Argentinien heute alles klar machen kann, muss Frankreich in die WM-Playoffs. Für Portugal könnte eine Niederlage oder ein Unentschieden gegen Malta sogar das sichere WM-Aus bedeuten. Nämlich dann wenn die Schweden gegen Albanien siegen und somit den Portugiesen den Relegationsplatz streitig machen.

Aufstellung heute Abend im Qualispiel gegen Finnland:

Adler
Beck Friedrich Westermann Lahm
Marin Ballack Hitzlsperger Trochowski
Cacau Gomez

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