Erste Eindrücke von Kapstadt

Der Pilot meinte im Landeanflug, dass uns schönstes Winterwetter bei etwa 10°C und blauem Himmel erwartet. 10°C, puh, ganz schön kalt, wenn man am Vortag noch dick eingepackt bei 30°C in der Wartehalle im Flughafen-Terminal saß. Die Sonne heizt hier dennoch im Laufe des Tages kräftig ein, sodass das Quecksilber selbst im tiefsten Winter regelmäßig auf etwa 20°C oder mehr klettert.

Während der Fahrt zu meiner neuen Wohnung in Green Point unterhielt ich mich mit einem netten Transferservicefahrer, dem unerwartet sein Kunde abgesprungen war und der mir so einen sehr fairen Preis machte, um nicht umsonst zum Flughafen gekommen zu sein. Er erzählte mir, wo ich unbedingt mal hingehen müsse, zeigte mir berühmte Gebäude und hatte zu jeder Gelegenheit eine Geschichte parat. Er drückte mir am Ende noch seine Karte in die Hand und meinte, ich solle jederzeit anrufen, wenn ich irgendwelche Fragen hätte. Vielleicht wollte er nur Werbung machen, dennoch ist der erste Eindruck der Südafrikaner schonmal äußerst positiv.

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Als Michelin-Männchen nach Kapstadt

Tja, billig war der Flug nach Kapstadt nicht wirklich. Er sollte sogar richtig teuer werden, wenn es nach der Lufthansa-Tussi am Check-In gegangen wäre.

Aber der Reihe nach:
Donnerstag bin ich ausnahmsweise mal früh aufgestanden, weil ich noch einiges zu erledigen hatte, bevor ich am Abend auf die weite Reise gehen sollte.

Musste noch mein Zimmer fertig ausräumen, meine letzten Habseligkeiten in Kartons verpacken und das Zimmer leerräumen, damit Nathalie, meine Nachmieterin, einziehen konnte. Mein ganzes Inventar hab ich auf dem Dachboden verstaut, wo es im nächsten halben Jahr kräftig einstauben wird, wenn Horst nicht doch noch seine Drohung wahr macht und sich ein bißchen Taschengeld auf dem Flohmarkt dazuverdienen will ;)

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