Südafrika News

KrokodilIn Limpopo sind 15.000 Krokodile von der Rakwena Crocodile Farm ausgerissen. Die Farmbesitzer waren aufgrund heftiger Unwetter im Norden Südafrikas gezwungen, ihre Pforten zu öffnen, um einer drohende Sturmflut zu verhindern. Die Tiere packten die Gelegenheit beim Schopfe und nahmen Reißaus.

Die Hälfte der Tiere konnte inzwischen wieder eingefangen werden. Doch die andere Hälfte macht weiterhin die Gegend unsicher. Die meisten Reptilien wurden bei Nacht gefangen, da ihre Augen im Dunkeln rot leuchten und sie somit leichter auszumachen sind. Der Schwiegersohn des Farmbesitzers sagte der südafrikanischen Zeitung Beeld, dass sie viele Anrufe von Farmern erhalten, die Krokodile auf ihren Grundstücken entdeckt haben. Die meisten der Tiere hätten es sich im Limpopo-Fluss gemütlich gemacht. Eines der Krokodile wurde sogar in 120 Kilometern Entfernung auf einem Rugby-Feld einer Schule gesichtet.

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PromenadeEin junges Mädchen aus Schweden hat einen 4-Meter Sturz von der Sea Point Promenade überlebt, nachdem ein toter Vogel den Aufprall gedämpft hat.

Es war der letzte Tag des Kapstadt-Urlaubs der schwedischen Familie, als sich der Unfall ereignete.

Am Sonntag Abend machten sie einen Spaziergang an der Promenade in Sea Point, als das Mädchen plötzlich vier Meter in die Tiefe fiel.

[Kleinkind überlebt 4 Meter Sturz]

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Afrika Cup SüdafrikaGastgeber Südafrika hat heute den Africa Cup of Nations eröffnet. Dabei traf das südafrikanische Team von Trainer Gordon Igesund auf die Außenseiter von den Kapverdischen Inseln. Leider blieb die Leistung von Bafana Bafana unter den Erwartungen.

Die Zuschauer sahen ein torloses und ziemlich schwaches Spiel im Johannesburger Soccer City-Stadion, das vor allem durch die zahlreichen Passfehler und unzureichende Ballkontrolle der Südafrikaner geprägt war. Die Kapverden, die es zum ersten Mal in die Endrunde des Turniers geschafft haben, zeigten vor allem in der zweiten Halbzeit das bessere Spiel. Zu zwingenden Torchancen kam es aber auch bei den Gästen nicht.

[Weiterlesen: Südafrika enttäuscht im Auftaktspiel gegen Kapverden]

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HandschellenIn ganz Südafrika wurden in der Weihnachtszeit 67.000 Menschen festgenommen. Dies gab Polizeiminister Nathi Mthethwa am Dienstag bekannt.

Die begangenen Straftaten reichen von Mord über Vergewaltigungen, Entführung, Raubüberfällen, Einbruch, Betrug bis zu illegalem Drogen- oder Waffenbesitz, Fahren unter Drogen- oder Alkoholeinfluss und Ladendiebstahl. Die Statistik beinhaltet auch festgenommene Polizeibeamten. „Wenn wir jemanden aufgrund eines Tatverdachts festnehmen, behandeln wir alle gleich, ob Zivilist oder Polizeibeamter“, so der Polizeiminister.

[Weiterlesen: 67.000 Festnahmen in der Weihnachtszeit]

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Bachelor Rose

Seit letztem Mittwoch läuft wieder die erfolgreiche RTL-Kuppelshow „Der Bachelor“ bei der ein einziger Mann von 20 Frauen umgarnt wird, die alle ihre „große Liebe“ suchen.

Auch wenn die Sendung ein mehr oder weniger großer Witz ist, ist es doch eine News wert, dass die Sendung zum zweiten Mal im wunderschönen Südafrika gedreht wurde. Die südafrikanische Tourismusgesellschaft jedenfalls wird die kostenlose Werbung freuen.

[Weiterlesen: Die Luxusvilla des Bachelors]

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Bafana Bafana

Heute Abend steigt im Kapstädter Green Point Stadion ein Freundschaftsspiel der südafrikanischen Fußball Nationalmannschaft gegen Norwegen.

Das Spiel ist der vorletzter Test vor dem Start des Afrika Cups, der vom 19. Januar bis zum 10. Februar zum zweiten Mal nach 1996 in Südafrika stattfindet.

Der Trainer von Bafana Bafana, Gordan Igesund, ist zuversichtlich, dass seine Jungs heute Abend ein gutes Spiel gegen die Norwegen zeigen, die am Freitag in Kapstadt gelandet sind:

[Weiterlesen: Testspiel Südafrika vs. Norwegen]

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South Easter

Der South Easter ist ein aus südösterlicher Richtung wehender Fallwind, der hauptsächlich in den Sommermonaten auf der Kaphalbinsel auftritt.

Der starke Wind führt auch zu dem bekannten „Tischtuch“, das sich vor allem in den Abendstunden über den Tafelberg legt. Die Kapstädter nennen den Wind auch „Cape Doctor“, da er die durch Autos und Industrie verursachte schmutzige Luft aus der Stadt hinaus aufs Meer bläst.

[Weiterlesen: South Easter bläst Kapstadt durch]

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Nelson Mandela

Seit Dienstag sind in Südafrika neue Geldscheine im Umlauf. Das größte Änderungsmerkmal ist das neue Motiv auf den Vorderseiten der südafrikanischen Geldnoten.

Hier lächelt uns nun Südafrikas erster schwarze Präsident und Anti-Apartheids-Kämpfer Nelson Mandela von den Scheinen entgegen. Auf der Rückseite sind weiterhin die Big 5 (Nashorn, Elefant, Löwe, Büffel und Leopard) zu sehen. Nichts geändert hat sich an der Staffelung der Geldscheine. So ist der größte Geldschein immer noch die 200-Rand-Note (entspricht aktuell ca. 18 Euro). Zudem sind 100-, 50-, 20- und 10-Rand-Scheine im Umlauf.

[Weiterlesen: neue Geldnoten in Südafrika]

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Polizei in Südafrika

Bei Demonstrationen von Minenarbeitern in Marikana sind in der letzten Woche 44 Menschen gestorben. Am Donnerstag eskalierte die Situation, als die Polizei auf eine mit Stöcken und Messern bewaffnete Gruppe von Demonstranten das Feuer eröffnete und 34 streikende Bergleute ums Leben kamen. Südafrika steht unter Schock ob des harten Eingreifens.

Das folgende Video zeigt die entsprechende Szene (ansehen auf eigene Gefahr):

[Weiterlesen: Massaker in Marikana]

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Goldmedaille

Während gewöhnlich Themen wie Kriminalität, Korruption und Gewalt die Tageszeitungen in Südafrika füllen, liest man in den letzten Tage immer wieder freudige Nachrichten. Grund hierfür ist der Erfolg der südafrikanischen Athleten bei den Olympischen Spielen in London.

Heute haben die südafrikanischen Olympioniken bereits die dritte Goldmedaille geholt und sind damit erfolgreich wie nie, seitdem Südafrika als Gast bei den Spielen wieder dabei sein darf. 1964 wurden die Sportler aus Südafrika von den Olympischen Spielen in Mexiko aufgrund der diskriminierenden Apartheidspolitik ausgeschlossen, die es dunkelhäutigen Sportlern untersagte, mit zu den Spielen zu reisen. Erst 1992 waren die Südafrikaner in Barcelona wieder dabei, als das Apartheidsregime bereits in Scherben lag.

[Weiterlesen: Olympia 2012: Südafrika erfolgreich wie nie]

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