Jeffrey’s Bay – die Surferstadt in Südafrika

by Klaus on 1. Oktober 2008

in Mein Auslandstagebuch, Reiseberichte, Sport & Freizeit

Jeffreys BayDie nächsten 3 Tage haben wir in Jeffrey’s Bay verbracht, der Surferstadt schlechthin in Südafrika, wo jedes Jahr die berühmten Billabong Pro Surfing Festival Surfmeisterschaften stattfinden.

Wir übernachteten bei den Großeltern von Jana, die vor 6 Jahren nach Südafrika ausgewandert sind und waren tagsüber dann immer unterwegs.

Am ersten Tag sind wir morgens mit dem Opa von Jana auf eine Townshiptour gefahren. Beeindruckend und erschütternd, wie die arme schwarze Bevölkerung dort lebt. Die Männer bauen aus allem was sie finden oder irgendwo klauen können ihr Haus zusammen. Die Toiletten sind einfache kleine Barracken, teilweise mit Löchern, die sich immer ein paar „Haushalte“ zusammen teilen. Die Familien die sich Haus- und Nutztiere leisten können, schlafen zusammen in einem Zimmer mit Ziegen und Hühnern, was in kalten Zeiten als heizende Quelle dient und die Tiere vor Dieben schützen soll. Wenn es regnet und das Township zur Schlammwüste wird, packen sich die Townshipbewohner so dick wie möglich ein, um später dann die ganzen nassen Klamotten und anderen Gegenstände in der Mittagshitze wieder trocknen zu lassen. Viele der Männer, die keinen Job finden können, verbringen ihren Tag damit sich zuzukippen.

Später sind wir dann Surfen gegangen. Jana hat ihr Bord jedoch schnell wieder abgegeben, da ihr die Wellen zu groß waren und sie nicht bis zum ruhigeren Wasser raus kam. Aber sie hat es bei 25°C und Sonnenschein auch am Strand ganz gut ausgehalten. Am Nachmittag sind wir dann in die zahlreichen Surfer Factory Outlets shoppen gegangen. Hosen für die man in Deutschland an die 80 € zahlt, gehen hier für 10-20 € über die Ladentheke. So haben wir uns dann auch alle ein paar Klamotten gekauft. Abends wollten wir in die Stadt gehen, das Nachtleben in Jeffrey’s Bay auf die Probe stellen. Aber da die Saison hier noch lange nicht angefangen hat, wurden wir bereits um 9 aus der Bar geschmissen. Wir als verwöhnte Kapstädter waren sowas garnicht gewöhnt. Die Stadt war diese Nacht also tot, so waren wir dann auch wieder recht früh im Bett.

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