Weite Wildnis in Südafrika mit dem Wohnmobil

by Klaus on 19. Januar 2011

in Tourismus Südafrika

wohnmobil-suedafrikaSüdafrika ist ein Land voller Vielfalt: Hier wechseln sich Savannen mit üppigen Nationalparks und Küstenlandschaften ab. Wer nach Südafrika reist, möchte gerne von allem etwas mitnehmen: Vom pulsierenden Leben in Kapstadt bis zu der Safari-Fahrt durch die Wildnis.

Die Regenbogennation Südafrika ist mehr als dreieinhalb Mal so groß wie Deutschland – und dementsprechend viel gibt es dort zu entdecken. Der Urlaub mit einem Wohnmobil in Südafrika bietet euch einige Vorteile, wenn ihr die Natur Südafrikas kennen lernen wollt. In den großen Städten ist nicht viel Platz für einen Camper, in der Wildnis aber könnt ihr einfach an allen interessanten Orten und Siedlungen halten – solange ihr möchtet. Auf der Reise sind Highlights garantiert.
 
Wenn ihr in Kapstadt gelandet seid, nehmt euch erst einmal Zeit, um diese außergewöhnliche Stadt kennen zu lernen. Erklimmt den Tafelberg an der Küste und besichtigt die Victoria&Alfred Waterfront und den viktorianischen Teil des Hafens. Interessant ist außerdem ein Ausflug zum UNESCO-Weltkulturerbe Robben Island. Hier war Nelson Mandela 17 Jahre lang inhaftiert.
 
Von Kapstadt aus stehen euch alle Wege offen. Ihr könnt in das Zentrum Südafrikas fahren, wo das Land am trockensten ist. Die weite Savanne wird ab und zu von beeindruckenden Nationalparks unterbrochen. Einige Stunden Fahrt nördlich von Kapstadt liegt der Tankwa Karoo Nationalpark, nordöstlich davon der Karoo Nationalpark. In diesen Halbwüsten-Landschaften entdeckt ihr viele Tierarten, die sich den extremen Lebensbedingungen anpassen mussten.
 
Wenn ihr die Wildnis erleben möchtet, dann fahrt ihr von hier aus mit dem Wohnmobil immer weiter nach Norden in Richtung der Stadt Kimberley – quer durch die Mitte Südafrikas. Von Wüstenlandschaften umgeben, weit weg von der Zivilisation, könnt ihr euch richtig frei fühlen. Toll dabei ist außerdem, dass ihr die schwarzafrikanische Kultur des Landes miterlebt. Hier im Zentrum gibt es nicht viele Touristen, dafür aber eine Menge traditioneller Dörfer. Ab Kimberley wird es dann wieder etwas belebter, die Städte werden größer, bis ihr die Metropolregion um Johannesburg und Pretoria erreicht.
 
Hier dürft ihr aber noch nicht an den Rückflug denken, denn das größte Wildschutzgebiet des Landes, den Krüger-Nationalpark, habt ihr noch nicht gesehen. Und die Chance, die „Big Five“ zu entdecken, dürft ihr euch dort nicht entgehen lassen. Auf einer Safari könnt ihr den Elefanten, das Nashorn, den Büffel, den Löwen und den Leoparden entdecken – ein unvergessliches Ergebnis, denn all diese Tiere sind sehr beeindruckend.
 
Außerdem leben in dem Park über 140 andere Säugetierarten, etwa 500 verschiedene Vogelarten und 114 verschiedene Reptilien. Dieses Naturspektakel ist wirklich die lange Fahrt wert. Von Johannesburg aus seid ihr zwischen sieben und acht Stunden unterwegs. Dafür solltet ihr vor Ort ein paar Tage bleiben, um die verschiedenen Tiere zu entdecken und die Landschaften des Parks kennen zu lernen – von der Savanne bis zu felsigen Gegenden findet ihr hier alles.
 
Nun seid ihr einmal quer durch Südafrika mit dem Wohnmobil gereist, habt unzählige Eindrücke gesammelt und leider geht es wieder nach Hause. Bleibt dort nur noch eins, um sich an den tollen Wohnmobil-Urlaub zu erinnern: Den neidischen Freunden die Fotos zeigen.

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