Paintball fetzt!!

by Uli on 27. März 2009

in Mein Auslandstagebuch, Sport & Freizeit

Paintball fetzt!!Der Sonntagmorgen ist normalerweise zum Ausschlafen da oder manche Leute gehen auch in die Kirche. Nicht so wir. Zu acht ging es in Richtung Muizenberg: Paintball spielen.

Bei Tokai parkten wir die Autos am Waldrand und marschierten in selbigen bis wir bei Action Paintball angelangt waren. Da unsere Gruppe mit acht Leuten zum Paintball spielen zu klein war, schlossen wir uns einer anderen Gruppe an und waren dann ungefähr 35 Leute. Auf dem abgesteckten Waldgebiet können bis zu 60 Leute gleichzeitig durch den Dreck robben, Farbkugeln verschießen oder sich im Unterholz verstecken.Nach einer spaßigen und kurzweiligen Einweisung durch den „Drill Instructor“ durften wir uns auch schon die passende Schutzjacke und den Gesichtsschutz aussuchen. Für empfindliche Nasen ist das aber nichts, da die Jacken und Brillen wohl nicht nach jedem Gebrauch gereinigt werden. Aber das ist auch egal, weil der Schweiß nach ein paar Minuten in Sturzbächen an einem runter läuft. Kein Wunder wenn man im Sommer mit Jacke, Schutzmaske und farbigen Halstuch durch den aufgeheizten Wald rennt. Mit der Waffenausgabe durch die Action Paintball-Mitarbeiter wurde auch gleichzeitig die Gruppeneinteilung vorgenommen, da an den Waffen gelbe und rote Halstücher hingen. Im Gegensatz zu den Waffen konnte man die Halstücher und damit die Mannschaften wechseln. Die Waffen selbst waren mit Nummern versehen. Diese musste man nennen wenn man neue Munition oder Getränke kaufen wollte. Abgerechnet wurde nämlich erst am Schluss.

Dann ging es auch schon los mit dem ersten Spiel „Catch the Flag“. Ziel war es die Flagge der anderen Mannschaft aus deren Bunker zu erobern. Sowohl das Gelbe als auch das Rote Team marschierte einmal als Sieger vom Schlachtfeld.

Das zweite Spiel hieß „Hide and Seek“. Eine Mannschaft versteckte sich und ihre Flagge. Das andere Team musste innerhalb von 15 Minuten alle Gegner erledigen und die Flagge aus der Gefahrenzone bringen.

Erledigt waren die Gegner, wenn man sie getroffen hatte. Der Getroffene musste sich dann mit erhobener Waffe hinstellen und stehen bleiben. Er konnte aber durch einen Mitspieler durch Berührung der Schulter „wieder belebt“ werden. Das durfte aber nicht jedes Mal der gleiche Mitspieler sein.

Zu guter letzt wurden dann beim „Last Man Standing“ alle restlichen Farbkugeln verballert.

Nach insgesamt 3h krochen wir alle dreckig und fertig, aber zufrieden, vom Feld. Eine sehr anstrengende und schweißtreibende Freizeitbeschäftigung, welche aber sehr viel Spaß macht.

Und um einigen Leuten die Angst zu nehmen. Paintball fetzt, aber tut nicht wirklich weh. Man spürt schon wenn man getroffen wurde, aber man hat deshalb jetzt keine Blutergüsse oder ist mit blauen Flecken übersät. Alles halb so wild wie es meistens erzählt wird.

Bevor es wieder nach Kapstadt ging mussten wir noch unsere Zeche bezahlen.

Startpaket mit Schutzausrüstung, Waffe und 100 Kugeln: 110 Rand
Paket mit 100 Farbkugeln: 35 Rand

Ich selbst habe letztlich 215 Rand bezahlt. Ein Spaß der es mir wert war!

Webseite von Action Paintball in Tokai: www.actionpaintball.co.za

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