Sommer, Sonne und Strand in Llandudno

by Klaus on 27. Oktober 2008

in Mein Auslandstagebuch, Sport & Freizeit

Sommer, Sonne und Strand in LlandudnoWar mal wieder ein geniales Wochenende. Am Freitag habe ich mein Zimmer fertig aus- und aufgeräumt, Koffer gepackt, bevor ich am Samstag in mein neues Apartment umgezogen bin. Wohne jetzt in einem großen Haus zusammen mit fünf anderen Praktikanten in Tamboerskloof und habe einen wunderschönen Blick auf den Tafelberg und auf die Innenstadt.

Tagsüber war ich dann mit Sylvana, Catalina und Katja erst in Muizenberg. Wir wollten zum Kite-Surfing-Festival und zum Surfen. Das Kite-Surfing-Festival hat sich dann jedoch als Kite-Festival herausgestellt 😀

Waren also nur ein paar Drachen in der Luft, die zugegebenermaßen nett anzuschauen waren, das wars dann aber auch schon. Hätten wir uns mal besser informieren sollen… Die Flut am Strand von Muizenberg war recht stark, weshalb es kaum trockenen Platz am Strand gab, der Wind ziemlich heftig und die Wellen zu durcheinander fürs Surfen, weshalb wir uns dann entschlossen nach Llandudno zu fahren, einem der wohl schönsten Strände der Welt.

In der Hoffnung, dass die berühmte Küstenstraße, der Chapmans Peak Drive, schon wieder geöffnet ist, sind wir erstmal nach Noordhoek gefahren, von wo aus man dann schneller nach Llandudno kommt. Der Pass ist jedoch noch bis November aus Sicherheitsgründen gesperrt. Also haben wir einen kurzen Abstecher an den Strand von Noordhoek gemacht und sind dann weiter über Fish Hoek und Hout Bay entlang der Constantia Weinroute nach Llandudno gefahren. Hier erwartete uns bei genialen 30°C ein wunderschöner Sandstrand und perfekte Wellen. Leider war es schon recht spät, so dass es sich nicht mehr gelohnt hätte noch Surfen zu gehen. Aber so haben wir uns an den Strand gelegt und relaxed. Abends bin ich dann mit meinen neuen Mitbewohnern auf die Long Street gezogen und ich war mit Julian noch bis morgens um 5 unterwegs.

Sonntag sind Julian und ich dann um 10 aufgestanden und haben die 3 Mädels abgeholt, bevor wir wieder nach Llandudno gefahren sind. Dieses Mal war ich auch Surfen. Das Wasser ist hier im atlantischen Ozean aufgrund des antarktischen Benguela-Stroms eiskalt und total klar. Bei nur 15°C ist das Schwimmen und Baden kaum möglich. Nicht zu vergleichen mit den Temperaturen im indischen Ozean. Aber mein Wetsuit hat mich gut gegen die Kälte abgeschirmt. Nur meine Füße hab ich nach einer gewissen Zeit nicht mehr gespürt. Aber die Wellen waren wirklich genial und ich werde in nächster Zeit sicher öfters mal nach Llandudno zum Surfen kommen, da Llandudno im Gegensatz zu Clifton und Camps Bay aufgrund fehlender Geschäfte und Restaurants kaum von Touristen, als vielmehr von den Locals genutzt wird. Wirklich ein sehr schöner, nicht zu überlaufener, durch die Felsen windgeschützter weißer Sandstrand. Mein Geheimtip für alle Kapstadt-Besucher!

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Julian Oktober 28, 2008 um 11:35

Das Wasser war wirklich verdammt kalt! Wenn du nur mit den Füßen im Wasser gestanden bist, hat es schon weh getan! Aber ansonsten ein wirklich schöner Strand!

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Katja November 12, 2008 um 14:13

…war wirklich ein sehr schoener Tag und soooo kalt war das Wasser gar nicht Julian 😉

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