Über uns
2004 kam ich, Mark Graham, zum ersten Mal mit der Welt der Sprachschulen in Kontakt, als ich von einem Bekannten gefragt wurde, ob ich nicht einen Sprachschüler beherbergen könnte.
Ungefähr 2 Jahre später zog ich in ein größeres Haus und wohnte dort stets mit mehreren Studenten aus verschiedenen Ländern zusammen, vorrangig jedoch südkoreanischen und deutschen Studenten. Ich genoss es, ständig neue Personen kennenzulernen. Die Sicht auf diverse Dinge ändert sich stark, wenn man erst mal in Kontakt mit anderen Kulturen kommt.
All diese Studenten hatten eines gemeinsam: Sie flogen Tausende von Kilometern, um sich die bestmögliche Ausgangsposition für das spätere Berufsleben zu verschaffen: die Beherrschung von Englisch. Nebenbei wollten sie natürlich auch etwas von der weiten Welt sehen und dabei viel Spaß haben, aber warum sollte man dies nicht kombinieren können?
In abendlichen Gesprächen mit meinen jeweiligen Mietern kristallisierten sich beim Thema Schule immer wieder die gleichen Beschwerden heraus:
- Eintönigkeit des Unterrichts nach einigen Wochen, verbunden mit dem Nachlassen der Motivation
- organisierte gemeinsame Aktivitäten nach Unterrichtsende sind minimal bzw. stets mit Gebühren verbunden
- geringe Möglichkeit, die Art der Unterkunft zu wechseln (von Gastfamilie zu Residenz oder umgekehrt)
- kaum Möglichkeiten, den Unterricht für eine Auszeit oder Reise zu unterbrechen
In dieser Zeit überlegte ich zum ersten Mal, wie ich mehr an diesen Markt partizipieren könnte. Die Vermietung der Zimmer erwies sich als gute Basis, um Kontakte zu verschiedenen Personen zu knüpfen. Nebenbei dachte ich über die perfekte Sprachschule nach. Wie könnte sie aussehen? Dann lernte ich im Frühjahr 2007 einen deutschen Studenten kennen, welcher auch eine dieser Schulen besuchte. Auch ihm erging es wie vielen anderen Langzeitstudenten, welchen nach relativ kurzer Zeit die Motivation verließ. Er jedoch hatte seine eigenen Vorstellungen von einem perfekten Unterricht, welchen er nach einem Gespräch mit dem Direktor der Schule auch durchsetzen konnte. Anstelle den Unterricht weiter zu besuchen, nahm er an einer organisierten Rundreise durch Namibia teil. Nach seiner Rückkehr wurde er in das nächst höhere Sprachlevel eingestuft, nur dank der Sprachrundreise zusammen mit Australiern, Amerikanern, Finnen und anderen Landsleuten.
Die ideale Sprachschule
Dieses Erlebnis und lange Gesprächen mit anderen Studenten ergaben immer wieder neue Ansätze, wie diese eine ideale Sprachschule aussehen sollte:
- Möglichkeit, sich vor Reiseantritt bereits über alles zu informieren (Lage der Schule / Anzahl der Studenten / Nationalität / Lehrer / Bilder von Unterkunft / Kontaktaufnahme mit Gastfamilie / Kontaktierung von ehemaligen Schülern)
- Flexibilität bei individuellen Wünschen
- Offenheit für Vorschläge der Studenten bzw. Praktikanten und deren Umsetzung
- Kombination aus Blockunterricht, Praktika und Sprachrundreisen
- gemeinsame kostenlose Freizeitaktivitäten
- richtiges Kennenlernen von Mitstudenten aus anderen Kulturkreisen, z.B. durch gemeinsame Projekte (die Freizeit verbringt man üblicherweise mit Studenten aus dem Heimatland oder zumindest dem gleichen Kulturkreis)
- Ausflüge an einzelnen Tagen oder am Wochenenden mit dem Lehrer
- Bereitstellung von preiswerten Mietwagen für eine Gruppe von Studenten zur Eigennutzung
- Spezialangebote wie z.B. Legal English oder Technisches Englisch für Ingenieure
- Möglichkeit, eine kurze Auszeit vom Lernen zu nehmen
Die Vermietung der Zimmer an Studenten läuft bereits gut. Im Moment vermietet SCT ca. 50 Zimmer. Zur Zeit ist die Anzahl der Studenten noch relativ gering. Dies sollte man jedoch nicht als Nachteil sehen, da das Zahlenverhältnis Student – Lehrer für den Lernenden optimal ist. Der Lerneffekt ist jedenfalls bedeutend höher, wenn man mit 4 statt mit 8 anderen Studenten zusammen eine Klasse besucht. Über fehlende soziale Kontakte in der Freizeit hat sich auch noch keiner unserer Schüler beschwert, die Mitbewohner in den Unterkünften, die Praktikanten und auch unsere Angestellte sind freizeitmäßig sehr aktiv.
Auf dieser Grundlage können wir nun den nächsten Schritt vollziehen – die Etablierung der Sprachschule. Wir haben uns entschlossen, den Vertrieb in Brasilien mittels Agenturen zu organisieren. Seit Sommer 2009 haben wir einen eigenen Agenten, welcher alle Aktivitäten koordiniert. Für Südkorea ist ähnliches geplant. Aufgrund der bereits guten Kontakte zu Europa haben wir uns jedoch entschlossen, für diesen Markt eine andere Vertriebsstrategie zu verfolgen: Web 2.0 – Marketing in Kombination mit einem sehr guten Preis – Leistung – Verhältnis.
Der Kunde soll bereits vor Reisebeginn einen umfassenden Eindruck von der Schule, den Lehrern, den Freizeitaktivitäten und den Unterkünften bekommen, was bei Buchungen über eine Reiseagentur üblicherweise nicht der Fall ist. Dies ist jedenfalls eines der Ziele dieses Blogs.
Nur um es noch einmal zu betonen: An der Qualität sparen wir nicht, aber an den Vertriebskosten. Durch die Einsparung der üppigen Provisionszahlungen an Reiseagenturen einschl. notwendiger Messebesuche, Zuschüsse für Marketingaktionen ist es uns möglich, dieses Preisniveau zu erreichen.
Die benannten Punkte werden nun stufenweise umgesetzt. Es ist jedoch jeden von uns klar, dass dies nicht innerhalb von Monaten geschehen wird. Unser Ziel ist es jedoch, innerhalb von 3 Jahren einen Großteil der Ideen umzusetzen. Daran wollen wir uns messen.
Also was hält Euch noch davon ab, bei uns direkt zu buchen? Spätestens wenn die ersten Fernsehberichte von der Fußball – WM kommen, werdet Ihr von dieser Stadt in den Bann gezogen.
Mark Graham





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