Kapstadt Informationen

Dass Kapstadt sich in den letzten Jahren zu einem der Tourismusmagneten auf der Welt entwickelt hat, kommt nicht von ungefähr. Die Mutterstadt, wie Kapstadt auch genannt wird, da es die erste Stadtgründung in der südafrikanischen Kolonialzeit war, bietet den Gästen eine unglaubliche Vielzahl an verschiedenen Attraktionen.

Das berühmteste Wahrzeichen der Stadt ist der 1086m hohe Tafelberg, der zusammen mit dem Signal Hill, Lions Head und Devils Peak das Stadtzentrum umschließt und hervorragend als Orientierungspunkt dient. Selbst für ungeübte Kletterer/Wanderer ist es bei guten Wetterverhältnissen möglich innerhalb von 2 Stunden auf verschiedenen Routen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen, den Gipfel zu erklimmen. Die eindeutig schnellere und kraftsparendere Variante ist mit der Cabelway innerhalb von 90 Sekunden die Höhenmeter zu bewältigen. Von dort oben hat man nicht nur eine herrliche Aussicht auf die Innenstadt von Kapstadt, sondern sieht bei gutem Wetter bis runter zum Kap der guten Hoffnung, ein weiterer Touristenmagnet. Für die knapp 50km ans Kap mietet man sich am besten ein Auto. Auf dem Hin- bzw. Rückweg empfiehlt es sich über der Chapman’s Peak Drive zu fahren, eine Küstenstraße die sich mit 114 Kurven zwischen Meer und Felsen entlang schlängelt. Ein genialer landschaftlicher Ausblick ist garantiert, schließlich sind im Tafelberg Nationalpark mehr Pflanzenarten zu finden, als in ganz Großbritannien. Ebenfalls einen Stopp wert ist der Boulders Beach bei Simonstown mit den Pinguine Kolonien. Süß aussehen tun auch die vielen Baboons (Affen) auf der Strecke gen Süden, die sich aber zu einer echten Plage mit erstaunlichen Fähigkeiten entwickelt haben. So ist es für diese Primaten kein Problem eine Auto- oder Kofferraumtür zu öffnen um dann ins Auto zu springen und dort nach etwas essbarem zu suchen. Was sich jetzt vielleicht noch als spaßig anhört ist wirklich gefährlich und kann zu ernsthaften Verletzungen führen. Aus diesem Grund bitte unter keinen Umständen diese Baboons füttern und jederzeit die Fenster geschlossen halten und Knöpfchen runter. Hört sich übertrieben an, aber selbst erfahrene Südafrikaner kamen schon mit einem verwüsteten Auto von einer Tour am Kap zurück. Übrigens. Am Kap der guten Hoffnung, teilt sich nicht der indische und atlantische Ozean. Der Punkt liegt knapp 200km weiter gen Port Elizabeth am Cape Agulhas. Auch etwas außerhalb von Kapstadt kommen die Weinliebhaber auf ihre Kosten. In und um Stellenbosch herum kann man tagelang Weintouren machen und die guten Tropfen aus der Kapregion kosten. Die Reichen und Schönen oder alle die meinen dazuzugehören lassen genießen den Sonnenuntergang in Camps Bay. Ich persönlich ziehe Blouwberg vor, was auf der anderen Seite der Kapstädter Bucht liegt und ein herrliches Panorama und Aussicht auf das Stadtzentrum bietet mit guten Restaurants an der Strandpromenade. Für Leute ohne eigenes Auto bietet sich der HopOn-HopOff Bus an der auf zwei verschiedenen Routen an allen Sehenswürdigkeiten und wichtigen Punkten von Kapstadt hält. So fährt die rote Route zum Beispiel vom Two Oceans Aquarium, V&A Waterfront, Castle of Good Hope, District Six Museum, Tafelberg, Camps Bay und Greenpoint wieder zum Auquarium. Die blaue Route fährt ebenfalls einige Punkte in der Stadt an und dann hinaus bis zum botanischen Garten in Kirstenbosch. Das 1-Tagesticket mit unbeschränkten Fahrten kostet online R110.

Nach Einbruch der Dunkelheit pulsiert das Leben dann in der Innenstadt. Die berühmte Long Street beginnt sich zum Leben zu erwecken. In einem der vielen verschiedenen Restaurants und Cocktailbars kann man hervorragend den Tag beenden, bevor man dann in einen der Clubs weiterzieht. Etwas Vorsicht ist dort geboten, denn Taschendiebe halten sich dort sehr gerne auf und sind bei den ganzen angetrunkenen Leuten recht erfolgreich. Also am besten nicht unbedingt den Foto oder andere Wertgegenstände mitnehmen, wenn ihr Party macht. Außer auf der Long Street gibt es natürlich auch noch eine ganze Reihe andere Clubs mit den verschiedensten Musik und Stilrichtungen. Etwas schicker geht es im Hemisphere zu. Im 31sten Stock des ABSA-Gebäudes (2 Riebeeck Street) tanzt man über den Dächern von Kapstadt und hat eine wunderschöne 180 Grad Aussicht auf das nächtliche Kapstadt. Auch keine Chance auf Einlass in Turnschuhen hat man im Club Chevelle (84 Harrington Street). Auf mehreren Tanzflächen wird von Trip-Hop und Funk bis zu House und Dance aufgelegt. Sehr zu empfehlen ist auch das Assembly (61 Harrington Street) Kapstadts führender Veranstaltungsort für Live-Musik. Nur ein paar Straßen weiter ist das Mercury Live und The Shack (45 de Villiers Street). Dort spielen am Wochenende immer wieder lokale Bands und sorgen für ordentlich Stimmung. Außer auf der Long Street kann man auch auf dessen Verlängerung, der Kloof Street gut ausgehen, denn dort gibt es sehr viele gute Restaurants und Bars. Für die Langschläfer bietet das Cafe Arnolds auf der Kloof Street einen besonderen Service, denn das sehr gute Frühstück wird dort bis 17 Uhr serviert.

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