Geschichte und Geschichten – wie die Engländer nach Kapstadt kamen

Hout Bay

Im Jahr 1652 betritt der holländische Seefahrer Jan van Riebeeck südafrikanisches Festland. Sein Auftrag: Für die „Niederländische-Ostindische Kompanie (VOC)“ am Kap der Guten Hoffnung eine ständige Versorgungsstation für Indien-Reisende zu errichten. So wird Kapstadt am Ende des 15. Jahrhunderts zu einer der wichtigsten Zwischenstationen auf dem Weg nach Indien. Noch ahnte man nicht, dass nicht die Holländer, sondern die Briten ihren Machtbereich in die Gegend um Kapstadt ausdehnen sollten….

Wenige Jahre nach Gründung des Stützpunktes, verursacht dieser zu hohe Kosten. Deshalb wird die Bevölkerung der Außenstelle, ausreisewillige Niederländer, die in der Gegend um Kapstadt eine neue Heimat finden wollen, dazu angehalten sich selbst zu versorgen. Die kleine Kapkolonie wächst bis zum Ende des 17. Jahrhunderts stetig. Unter jenen, die nach Südafrika kommen, sind zunächst auch viele politisch Verbannte aus den holländischen Kolonien in Indonesien, die „Kap-Malaien„. Aber auch aus Frankreich gibt es Zuzug nach Südafrika durch die Hugenotten, die dort zahlreich verfolgt werden. Mehr und mehr Völker und somit auch Sprachen treffen in Südafrika aufeinander. Eine Eigenschaft, die Südafrika als Schmelztiegel auch später auszeichnen wird.

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Warum nicht Englisch in Kapstadt lernen?

cape-town-uctOhne Zweifel gibt es viele schöne Städte auf der Welt. Vorletztes Jahr präsentierte das ZDF eine Miniserie über Städte, welche einen besonderen Charme haben oder einfach nur in einer grandiose Umgebung liegen.

Vorgestellt als die Top 4 der Welt wurden Paris, Sidney, Vancouver und Kapstadt. Ohne Zweifel kennt jeder Paris und Sidney. Vancouver ist für die Europäer noch ein Geheimtip, Kapstadt ist vielen durch die gelungene Fussball-WM 2010 nun ein Begriff.

Was die wenigsten über Kapstadt jedoch wissen, ist der Ruf als Stadt der Bildung.

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Englisch Lernen in Kapstadt

englisch lernen kapstadt2008 informierte ich mich zum ersten Mal etwas genauer über Kapstadt. Ich stand kurz davor, mein Aufbaustudium zu beenden. Der nächste Schritt wäre die Suche nach einer besseren Arbeitstelle gewesen, wo sich dieser Abschluss auch finanziell auszahlen würde.

Es gab nur ein kleines Problem. Ohne gute Sprachkenntnisse in Englisch wäre mein Zusatzdiplom kaum etwas wert. Und diese gingen gegen Null. Als Zeitraum für einen Sprachkurs kam das erste Halbjahr 2008 in Frage. Da es in Deutschland Winter war, wollte ich in eine Region, wo Sommer vorherrschte. In Frage kamen USA, Australien, Neuseeland, Südafrika und eine englischsprachige Inselgruppe in der Karibik. Am Ende entschied ich mich für Kapstadt, da die Kombination aus geringeren Kosten und vielen Freizeitmöglichkeiten am vielversprechendsten klang. Außerdem wollte ich nicht den australischen oder amerikanischen Akzent lernen.

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