Am Sonntag wurde Jimmy Mohlala, Mitglied des WM-Organisationskomitees und ehemaliger Vizepräsident des südafrikanischen Fußballverbandes in seinem Haus in Nelspruit erschossen aufgefunden.
Sein Sohn wurde ebenfalls angeschossen, überlebte den Anschlag jedoch verletzt. Die Polizei teilte mit, dass bei dem Überfall nichts aus dem Haus gestohlen wurde, was darauf hindeutet, dass dieser Anschlag die gezielte Ermordung des OK-Mitglieds zum Ziel hatte.
Im vergangenen Jahr hatte Jimmy Mohlala schwere Korruptionsvorwürfe gegen ein Mitglied des afrikanisch-nationalen Kongresses (ANC) erhoben. Es ging dabei um angebliche Schmiergeldzahlungen im Zusammenhang mit dem Bau der WM-Stadien.
Jimmy Mohlala selbst stand im Sommer 2008 vor Gericht, als ihm die versuchte Vergewaltigung an einer 14-jährigen vorgeworfen wurde.
Die Mörder konnten noch nicht gefasst werden. Bisher wurden noch keine Polizeiberichte veröffentlicht, die ein mögliches Motiv für den Mord nennen.
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