Joachim Löw

joachim-loewJogi Löw bleibt bis nach der EM 2012 Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft. Löw einigte sich diese Woche mit DFB-Präsident Theo Zwanziger auf einen neuen Vertrag, der ihm bis 2012 ein Gehalt von jährlich 3 Millionen Euro zusichert. Der bisherige Vertrag wäre nach der WM 2010 ausgelaufen.

Mit dem vorzeitigen Vertragsangebot drückt der DFB sein Vertrauen gegenüber Joachim Löw aus. Man wolle mit ihm auch nach der WM 2010 zusammenarbeiten, unabhängig vom Ausgang der WM 2010. Die bisherige erfolgreiche Zusammenarbeit verlängert sich somit auf 6 Jahre.

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Das ist der Testspiel-Knaller schlechthin: Am 3. März wird Deutschland in der Münchner Allianz Arena auf Argentinien treffen. Nur vier Monate vor dem Eröffnungsspiel der WM 2010 in Südafrika wird das Team von Nationaltrainer Jogi Löw damit auf einen Gegner treffen, der schon zweimal die Endrunde einer Fußballweltmeisterschaft für sich entscheiden konnte. Trainiert werden die Argentinier von Star-Fußballer Diego Maradona.

Auch wenn die Argentinier nur knapp die WM-Qualifikation schafften, ist sich Joachim Löw sicher, dass mit Argentinien und seinen Stars Lionel Messi, Kun Aguero und Carlos Tevez ein echter Härtetest auf die deutsche DFB-Elf zukommt: “Ich freue mich sehr über die Zusage der Argentinier”, so Löw. “Obwohl sie in der WM-Quali in Südamerika ein paar Probleme hatten, gehören sie für mich zu den stärksten Mannschaften der Welt, die uns alles abverlangen werden.”

Bereits am 14. November trifft auf einen südamerikanischen Gegner. In Köln werden die Deutschen gegen Chile ein Freundschaftsspiel gegen die Chilenen bestreiten. Am 18. November trifft Deutschland dann in Gelsenkirchen auf die Elfenbeinküste, bevor es nach der Winterpause im März mit dem Testspiel gegen Argentinien (» Update: Aufstellung Deutschland vs. Argentinien) weitergeht.

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Im November wird die deutsche Nationalmannschaft zwei Testspiele absolvieren. Geplant war eigentlich, dass die DFB-Elf am 18. November ihr letztes Länderspiel in diesem Jahr gegen Ägypten antritt. Jedoch wurde dieser Plan nun über den Haufen geworfen und die bereits qualifizierte Elfenbeinküste als Ersatzgegner engagiert. Ägypten ist derzeit noch in der WM-Qualifikation gefordert und könnte aus diesem Grund am 18. November verhindert sein.

Der DFB erklärte, dass es “aufgrund dieser Sachlage (…) einfach zu viele Unsicherheiten bei der Planung der Partie in Gelsenkirchen (gab), so dass wir in freundschaftlicher Absprache mit dem ägyptischen Verband entschieden haben, einen anderen Gegner für dieses Datum zu suchen”. Bundestrainer Joachim Löw ist “froh dass der DFB kurzfristig das Spiel gegen die Ivorer möglich gemacht hat”. Für Löw war wichtig, dass der Gegner vom afrikansichen Kontinent kommt, wo auch die WM 2010 ausgetragen wird. Mit dem Testspiel gegen die Elfenbeinküste könnte Deutschland ein echter Härtetest erwarten. Grund dafür ist nicht nur der Top-Star Didier Drogba vom FC Chelsea, sondern auch die Tatsache, dass das Nationalteam der Elfenbeinküste in der WM-Qualifikation ungeschlagen blieb. Bundestrainer Löw spricht von einem Team, das Technik, Dynamik, Kreativität und Leidenschaft, aber auch gute Disziplin und taktische Organisation vereint.

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Am Samstag spielt die deutsche Nationalmannschaft im alles entscheidenden WM-Qualifikationsspiel gegen Russland. Ein Sieg über Russland würde den sicheren Einzug in die Finalrunde der WM 2010 bedeuten. Auch wenn die WM-Akteure mit großem Selbstvertrauen nach Moskau fliegen, steht ihnen eine harte Aufgabe bevor.

Zu Denken gibt den Deutschen Spielern der Kunstrasen, der im Moskauer Luschniki-Stadion ausliegt. Die Russen sind es, anders als die Deutschen, gewohnt, auf Kunstrasen zu spielen. Deshalb hat Bundestrainer Jogi Löw heute ein Training auf dem Mainzer Kunstrasenplatz angesetzt, damit sich die DFB-Elf noch schnell an die anderen Rasenverhältnisse gewöhnen können. Mittelfeldspieler Ballack versprach: “Wir werden mit voller Konzentration, Energie und Einsatz in die Partie gehen. Der Kunstrasen darf keine Ausrede sein. Wir müssen uns auf die Rahmenbedingungen einstellen” und auch Jogi Löw will sich jetzt auf andere Dinge als den Rasen konzentrieren und kommentierte die Rasenproblematik mit den Worten: “Das ist inzwischen ein unwichtiger Aspekt.” Es geht nun darum sich optimal auf das wichtigste Qualifikationsspiel vorzubereiten. Deshalb wurden die sonst üblichen Werbe- und Pressetermine auch abgesagt. Das Training muss die nächsten vier Tage im Vordergrund stehen.Immerhin braucht er dabei nicht auf Ballack verzichten, der die letzten zwei Wochen mit Wadenproblemen ausfiel. Und auch die restlichen Spieler des Kaders sind weitgehend fit. Einzig die Stuttgarter Sami Khedira und Serdar Tasci haben mit Problemen zu kämpfen. Möglich aber, dass Tasci, der sich eine Verletzung am Knie zugezogen hatte, später zum Team dazustößt.

Im Tor wird René Adler den immer noch virenerkrankten Robert Enke ersetzen. Er blickt zuversichtlich in die Zukunft und glaubt trotz allem Respekt vor den starken Russen an einen Sieg: “Bei aller Anspannung kann es doch nur ein Ziel geben: Wir fahren nach Moskau, um dort zu gewinnen.”

Stefan Kießling (Leverkusen) muss trotz seiner starken Trefferbilanz in der Bundesliga zu Hause bleiben. Er bekommt von Joachim Löw im Qualispiel gegen Russland keine Chance. Auch wenn der Bundestrainer verspricht: “Wir haben Stefan im Visier, er wird seine Chance noch bekommen. Wir wissen, was er kann.” Anstatt dessen werden Klose, Gomez, Podolski und Cacau mit nach Moskau fahren. Bleibt zu hoffen, dass die vier am Samstag ihre Stürmerqualitäten besser als zuletzt in der Bundesliga unter Beweis stellen.

Aktuelle Tabelle vor dem Qualifikationsspiel gegen Russland:

Team Spiele Siege Unents. Niederl. Torverhältnis Punkte
Deutschland 8 7 1 0 24:4 22
Russland 8 7 0 1 18:4 21
Finnland 8 4 2 2 11:12 14
Wales 8 3 0 5 6:10 9
Liechtenstein 8 0 2 6 2:19 2
Aserbaidschan 8 0 1 7 1:13 1

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WM 2010 Sieg ist das Ziel

by WM 2010 Freak on 4. September 2009

in WM 2010

DFB-Teammanager Bierhoff will die WM 2010 gewinnen. Er sagte am Rande einer Pressekonferenz, dass die deutsche Nationalmannschaft nur mit dem Ziel des WM-Titelgewinns nach Südafrika reisen könne: “Das müssen wir, da sind wir der Tradition verpflichtet. Bis ins Finale ist es ein langer Weg, da kann viel passieren. Aber mit dieser Mannschaft müssen wir so ambitioniert sein.”

Doch zuerst muss sich die deutsche Nationalmannschaft für die WM 2010 qualifizieren. Am Samstag findet ein Testspiel gegen den WM-Gastgeber Südafrika in Leverkusen statt. Bierhoff mahnte an, dass man das Testspiel nicht auf die leichter Schulter nehmen dürfe. Man müsse nicht nur in Pflichtspielen die volle Leistung geben: “Man darf es den Spielern nicht durchgehen lassen, wenn Freundschaftspiele als Grund für schwächere Leistungen genannt werden. Es ist ja unser Anspruch, jedes Spiel gleich anzugehen. Aber manchmal waren wir zu fahrlässig.”

Am kommenden Mittwoch dann spielt Deutschland gegen Aserbaidschan in der WM-Qualifikation. Das Hinspiel gewannen die Deutschen mit 0:2. Ein Sieg gegen den Fußballzwerg in Hannover sollte also drin sein. Deutschland muss sich in der WM-Qualifikation noch gegen Finnland und Russland beweisen. Nur der erste der Qualifikationsgruppe qualifiziert sich direkt für die WM.
Vor dem Testspiel gegen Südafrika wurde Bundestrainer Löw scharf kritisiert. Ihm wird vorgeworfen, dass er den Kader nicht nach Leistungsaspekten aufstelle. “Es ist völlig absurd, so etwas zu behaupten“, äußerte sich Joachim Löw zu den Vorwürfen. “Es wäre doch fahrlässig, wenn wir Spieler nicht nach Leistungskriterien auswählen würden. Das kann sich kein Trainer leisten.”

Kritik erntete Löw besonders aus Bremen, nachdem Torwart Tim Wiese trotz starker Leistung nicht in den Kader berufen wurde. Auch Bremens Torsten Frings steht wie beim WM-Qualifikationshinspiel gegen Aserbaidschan nicht im Kader. Zudem sorgte die Nicht-Nominierung von Stefan Kießling, der mit vier Buden die Torschützenliste in der Bundesliga anführt für Aufsehen. Dagegen können sich Podolski, Cacau und Klose trotz schwacher Leistung in der Bundesliga wohl über ihre Stammplätze in der Nationalelf freuen.

Löw stellte zudem klar, dass anders als in den Medien berichtet wurde, Enke die Torwartfrage noch nicht für sich entschieden habe. Die Torhüter René Adler, Manuel Neuer und auch der nicht in den Kader berufene Tim Wiese seien “nicht außen vor”, versicherte Löw. Aktuell habe Enke aber “einen kleinen Vorsprung”.

Gerüchte, dass Klinsmann als Berater zur deutschen Nationalmannschaft zurückkehren könnte, wurden indes dementiert. Oliver Bierhoff selbst hatte die Gerüchte in einem Interview angeheizt: “Unser Kontakt zu Jürgen ist nach wie vor sehr, sehr eng. Wir freuen uns immer, seine Sichtweise zu hören und Erfahrungen auszutauschen (…). Jürgen steht bei keinem Club mehr in der Verpflichtung. Er ist nach wie vor ein wichtiger Gesprächspartner und Sparringspartner.”

Jetzt stellte Bierhoff klar, dass es definitiv keine offizielle Zusammenarbeit geben werde.

Ballack unterdessen gab bekannt, dass er erst nach der WM 2010 über seine Zukunft entscheide. Solange er Spaß und den Ergeiz an der Sache habe, spiele er auch weiter, so Ballack.

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Confed Cup als Vorbereitung auf die WM 2010Am Sonntag begann der Confed Cup in Südafrika. Das Turnier wurde mit dem Spiel Südafrika gegen den Irak eröffnet. Ergebnis war ein für die Südafrikaner enttäuschendes 0:0, nachdem sich Bafana Bafana erst kürzlich von den Pleiten der letzten Monate erholt zeigte und zwei Siege gegen Polen und Norwegen einfahren konnte.

Die Spieler der südafrikanischen Mannschaft hatten daher bereits im Vorfeld des Turniers höhere Prämien für die Spiele des Confed Cups gefordert. Doch der südafrikanische Fußballverband SAFA wiegelte ab und stellt dagegen Prämienerhöhungen bis zur WM 2010 in Aussicht.

Der Confed Cup gilt als Testlauf für die WM 2010, die trotz immer wieder aufkeimender Kritik in weniger als einem Jahr in Südafrika stattfinden wird. Infrastruktur und Sicherheit sind die Hauptkritikpunkte, denen sich die Organisatoren der WM 2010 aussetzen müssen.

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Erkenntnisse der Asien-Reise für den WM-Kader< !– google_ad_section_start –>Jogi Löw will den WM 2010-Kader auf etwa 30 Spieler begrenzen. Die umstrittene Asien-Reise sollte auch in dieser Hinsicht Antworten liefern und als Entscheidungshilfe fungieren:

Erstmals stand Manuel Neuer im Tor der Fußball-Nationalmannschaft. Und er hat bewiesen, dass man ihn getrost nach Südafrika zur WM 2010 schicken könnte. Mit großartigen Paraden und einer sicheren Leistung erfüllte er die Aufgaben im Tor und verhinderte weitere Gegentore gegen Deutschland. Manuel Neuer wirbt mit dieser grandiosen Leistung für sich als WM-Schlussmann. Ein weiterer Kandidat neben Rene Adler, Tim Wiese und Robert Enke.

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Jens Lehmann will zur WM 2010Jens Lehmann hofft trotz der klaren Absage von Bundestrainer Löw weiterhin auf eine WM-Teilnahme in Südafrika. In einer Radiosendung sagte er: “Warum nicht? Man muss sich immer neue Ziele setzen und zudem weiß man ja nie, was passiert”.

Zuletzt hatte sich Lehmann immer wieder ins Gespräch gebracht und sich als Schlussmann für die WM 2010 in Südafrika angeboten. Auch für eine Teilnahme der anstehenden Asien-Reise hatte Lehmann sich Hoffnungen gemacht. Löw aber nominierte ihn nicht für den Asien-Kader, der vom 26. Mai bis zum 3. Juni zu Testspielen nach China und in die Vereinigten Arabischen Emirate fährt. Löw begründete dies damit, dass dies ein falsches Signal für die Torwart-Kandidaten für die WM 2010 sei. Auch Torwarttrainer Köpke schließt eine Rückkehr Lehmanns kategorisch aus.

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