Robert Enke

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DFB sagt Testspiel ab

Der DFB hat in Abstimmung mit dem chilenischen Fußballverbund das Freundschaftsspiel Deutschland gegen Chile am Samstag abgesagt. Grund ist der überraschende Selbstmord des DFB-Torhüters Robert Enke

DFB-Präsident Zwanziger gab die Absage des Testspiels auf einer Pressekonferenz anlässlich des Selbstmordes von Robert Enke bekannt: „Für uns war alle einvernehmlich klar: Wir können das Spiel am Samstag gegen Chile nicht austragen. Wir bitten Sie um Verständnis, diese Entscheidung ist alternativlos“. Zu tief sitzt der Schock bei Spielern und Team über den plötzlichen Tod von Enke.

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Robert Enke stark depressiv

Der gestern verstorbene Nationaltorhüter Robert Enke litt unter schweren Depressionen und befand sich in psychologischer Behandlung. Das bestätigten heute seine Frau Teresa und sein behandelnder Arzt auf einer Pressekonferenz seines Vereins Hannover 96.

Robert Enke hat sich gestern das Leben genommen, als er an einem Bahnübergang vor einen Zug sprang. Sein Umfeld und seine Fans reagierten schockiert auf diese Nachricht. Es ist noch nicht klar, ob die deutsche Nationalmannschaft am Samstag das Testspiel gegen Chile in Köln antreten wird.

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Robert Enke

Robert Enke ist tot. Völlig überraschend beging gestern Abend Nationaltorwart Robert Enke mit nur 32 Jahren Selbstmord. Der Torhüter von Hannover 96 hat sich gegen 18 Uhr an einem Bahnübergang vor einen Regionalzug geschmissen, der nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte.

Noch am Wochenende stand Enke in Hannover im Tor, jetzt ist er tot. Sein Berater und Freund Jörg Neblung bestätigte den Selbstmord gegenüber der Presse. Der Torwart hatte in jüngster Vergangenheit immer wieder mit Schicksalsschlägen zu kämpfen. Erst vor drei Jahren verlor er und seine Frau die gemeinsame Tochter Lara, die aufgrund eines angeborenen Herzfehlers im Alter von zwei Jahren starb.

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Am Samstag spielt die deutsche Nationalmannschaft im alles entscheidenden WM-Qualifikationsspiel gegen Russland. Ein Sieg über Russland würde den sicheren Einzug in die Finalrunde der WM 2010 bedeuten. Auch wenn die WM-Akteure mit großem Selbstvertrauen nach Moskau fliegen, steht ihnen eine harte Aufgabe bevor.

Zu Denken gibt den Deutschen Spielern der Kunstrasen, der im Moskauer Luschniki-Stadion ausliegt. Die Russen sind es, anders als die Deutschen, gewohnt, auf Kunstrasen zu spielen. Deshalb hat Bundestrainer Jogi Löw heute ein Training auf dem Mainzer Kunstrasenplatz angesetzt, damit sich die DFB-Elf noch schnell an die anderen Rasenverhältnisse gewöhnen können. Mittelfeldspieler Ballack versprach: „Wir werden mit voller Konzentration, Energie und Einsatz in die Partie gehen. Der Kunstrasen darf keine Ausrede sein. Wir müssen uns auf die Rahmenbedingungen einstellen“ und auch Jogi Löw will sich jetzt auf andere Dinge als den Rasen konzentrieren und kommentierte die Rasenproblematik mit den Worten: „Das ist inzwischen ein unwichtiger Aspekt.“ Es geht nun darum sich optimal auf das wichtigste Qualifikationsspiel vorzubereiten. Deshalb wurden die sonst üblichen Werbe- und Pressetermine auch abgesagt. Das Training muss die nächsten vier Tage im Vordergrund stehen.Immerhin braucht er dabei nicht auf Ballack verzichten, der die letzten zwei Wochen mit Wadenproblemen ausfiel. Und auch die restlichen Spieler des Kaders sind weitgehend fit. Einzig die Stuttgarter Sami Khedira und Serdar Tasci haben mit Problemen zu kämpfen. Möglich aber, dass Tasci, der sich eine Verletzung am Knie zugezogen hatte, später zum Team dazustößt.

Im Tor wird René Adler den immer noch virenerkrankten Robert Enke ersetzen. Er blickt zuversichtlich in die Zukunft und glaubt trotz allem Respekt vor den starken Russen an einen Sieg: „Bei aller Anspannung kann es doch nur ein Ziel geben: Wir fahren nach Moskau, um dort zu gewinnen.“

Stefan Kießling (Leverkusen) muss trotz seiner starken Trefferbilanz in der Bundesliga zu Hause bleiben. Er bekommt von Joachim Löw im Qualispiel gegen Russland keine Chance. Auch wenn der Bundestrainer verspricht: „Wir haben Stefan im Visier, er wird seine Chance noch bekommen. Wir wissen, was er kann.“ Anstatt dessen werden Klose, Gomez, Podolski und Cacau mit nach Moskau fahren. Bleibt zu hoffen, dass die vier am Samstag ihre Stürmerqualitäten besser als zuletzt in der Bundesliga unter Beweis stellen.

Aktuelle Tabelle vor dem Qualifikationsspiel gegen Russland:

Team Spiele Siege Unents. Niederl. Torverhältnis Punkte
Deutschland 8 7 1 0 24:4 22
Russland 8 7 0 1 18:4 21
Finnland 8 4 2 2 11:12 14
Wales 8 3 0 5 6:10 9
Liechtenstein 8 0 2 6 2:19 2
Aserbaidschan 8 0 1 7 1:13 1

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Wie schon im Rückspiel gegen Aserbaidschan wird Robert Enke auch bei den letzten beiden Qualifikationsspielen gegen Finnland und Russland fehlen. Enke war fest für die beiden verbleibenden Spiele gesetzt, muss jetzt jedoch aufgrund einer Darminfektion passen.

Pech für Enke, Glück für Adler: Da Robert Enke noch Antibiotika schlucken muss und sich nicht angemessen auf die Spiele vorbereiten kann, wird René Adler wie schon gegen Aserbaidschan das deutsche Tor hüten. Adler zeigte in den letzten Spielen eine sehr gute Leistung und wird das Tor sicher auch im alles entscheidenden Spiel gegen Russland gut verteidigen. Am 10. Oktober wird sich aller Voraussicht entscheiden, ob sich Deutschland direkt für die WM 2010 qualifiziert oder nicht.

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Torhüter Robert Enke fällt Im Qualifikationsspiel gegen Aserbaidschan aufgrund eines Infekts aus. Der Torwart aus Hannover war eigentlich für die verbleibenden drei WM-Qualfikationsspiele gesetzt, muss jetzt jedoch aufgrund der Krankheit pausieren.

Das könnte die Chance für René Adler sein. Der junge Schlussmann hatte im Testspiel gegen Südafrika am vergangenen Samstag eine einwandfreie Leistung abgeliefert und die Diskussionen um die Torwartfrage neu angeheizt, nachdem es schien als hätte Enke sich bereits im Vorfeld der WM 2010 als Nummer Eins im Tor durchgesetzt.

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WM 2010 Sieg ist das Ziel

by WM 2010 Freak on 4. September 2009

in WM 2010

DFB-Teammanager Bierhoff will die WM 2010 gewinnen. Er sagte am Rande einer Pressekonferenz, dass die deutsche Nationalmannschaft nur mit dem Ziel des WM-Titelgewinns nach Südafrika reisen könne: „Das müssen wir, da sind wir der Tradition verpflichtet. Bis ins Finale ist es ein langer Weg, da kann viel passieren. Aber mit dieser Mannschaft müssen wir so ambitioniert sein.“

Doch zuerst muss sich die deutsche Nationalmannschaft für die WM 2010 qualifizieren. Am Samstag findet ein Testspiel gegen den WM-Gastgeber Südafrika in Leverkusen statt. Bierhoff mahnte an, dass man das Testspiel nicht auf die leichter Schulter nehmen dürfe. Man müsse nicht nur in Pflichtspielen die volle Leistung geben: „Man darf es den Spielern nicht durchgehen lassen, wenn Freundschaftspiele als Grund für schwächere Leistungen genannt werden. Es ist ja unser Anspruch, jedes Spiel gleich anzugehen. Aber manchmal waren wir zu fahrlässig.“

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Alle Zeichen sprechen für Enke als Nr. 1 im deutschen Tor während der WM 2010 in Südafrika.

Löw gab gestern bekannt, dass der Torwart von Hannover 96 in den letzten drei WM-Qualifikationsspielen das Tor hüten wird. Bereits vor Monaten hatte Löw angekündigt, dass derjenige Torwart die besten Karten für die WM 2010 hätte, der am 10. Oktober im letzten Qualifikationsspiel gegen Russland im Tor stehe. Wenn Enke das Tor sauber hält und sich Deutschland direkt für die Fußball WM 2010 qualifiziert, wird Enke also auch während des Turniers die Nr. 1 im Tor sein.

Damit ist klar, dass Tim Wiese wohl der große Verlierer der Torwartfrage ist. Denn Wiese wurde weder für das Freundschaftsspiel gegen WM-Gastgeber Südafrika am 5. September in Leverkusen nominiert, noch ist geplant ihn mit zu den drei verbleibenden Qualifikationsspielen gegen Aserbaidschan, Finnland und Russland zu nehmen.

Jungprofi Adler wird im Testspiel gegen Südafrika über 90 Minuten im Tor stehen und Enke die drei WM-Qualifikationsspiele bestreiten. Sollte sich Deutschland direkt für die WM 2010 qualifizieren, kriegen Neuer und Wiese noch eine Chance in den geplanten Testspielen gegen Chile und Ägypten im November. Der Kampf um den Platz als WM-Ersatztorhüter hinter Enke als Nr. 2 ist also noch offen.

Torsten Frings ist übrigens auch gegen Südafrika und Aserbaidschan nicht im Kader dabei. Das bedeutet für ihn wohl das endgültige Aus für die WM 2010.

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