Der Braai – Grillen in Südafrika

braaiJetzt bin ich schon wieder seit knapp zwei Monaten in Südafrika und will euch mal von einer typischen südafrikanischen Tradition erzählen, der man hier nicht entgehen kann.

Südafrika wird immer gern als die „Welt in einem Land“ beschrieben. Und das trifft auch auf die südafrikanische Küche zu. So facettenreich wie Südafrika, die Landschaften, Menschen und Kulturen, so vielfältig ist auch die südafrikanische Küche.

Eins haben alle Südafrikaner aber gemeinsam: sie lieben Fleisch und das Grillen. Der Grill bzw. der Vorgang des Grillens heißt hier kurz und einfach „Braai„. So trifft man sich abends, am Wochenende oder zu jeder anderen erdenklichen Möglichkeit (selbst im Winter!) zum Braai und verbringt bei Boerewors, Bier und Co. ein paar gesellige Stunden. Öffentliche Braaiplätze gibt es eigentlich überall und auch zu Hause ist fast jeder Südafrikaner im Besitz eines eigenen Braais.

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Schlachtrituale vor WM Spielen in Südafrika?!

Geht es nach dem Willen der traditionellen Stammeshäuptlinge in Südafrika, sollen die WM Spiele in Südafrika mit Schlachtritualen eröffnet werden. Das Schlachten von Kühen solle dazu dienen, die Ahnen zum Fußballspektakel einzuladen

Der Wunsch der Stammensführer wird wohl nicht erfüllt werden. Dennoch drückte Häuptling Zolani Mkiva, der Vorsitzende des Makhonya Royal Trust, im nationalen Rundfunk, seinen Wunsch nach Schlachtritualen in allen WM-Stadien aus: „Dies ist eine afrikanische WM und wir wollen ein afrikanisches Festival gemäß unseren Traditionen“. Es sei nötig, dass in jedem WM-Stadion eine Kuh geschlachtet werde, um die Ahnen einzuladen, während des gesamten Fußballereignisses bei ihnen zu sein. Dies sichere das Wohlwollen der Ahnen für die Fußball WM auf südafrikanischem Boden.

Auch wenn Mkiva bereits Kontakt zu den Verantwortlichen des Organisationskomitess aufgenommen hat, ist davon auszugehen, dass auf diese traditionellen Rituale zumindest in den Stadien verzichtet wird.