Warum nicht Englisch in Kapstadt lernen?

by Andre on 4. März 2011

in Englisch Lernen

cape-town-uctOhne Zweifel gibt es viele schöne Städte auf der Welt. Vorletztes Jahr präsentierte das ZDF eine Miniserie über Städte, welche einen besonderen Charme haben oder einfach nur in einer grandiose Umgebung liegen.

Vorgestellt als die Top 4 der Welt wurden Paris, Sidney, Vancouver und Kapstadt. Ohne Zweifel kennt jeder Paris und Sidney. Vancouver ist für die Europäer noch ein Geheimtip, Kapstadt ist vielen durch die gelungene Fussball-WM 2010 nun ein Begriff.

Was die wenigsten über Kapstadt jedoch wissen, ist der Ruf als Stadt der Bildung.

Sehr viele Studenten aus afrikanischen und arabischen Ländern werden von ihren Unternehmen nach Kapstadt gesandt, um dort Englisch zu lernen und danach ein Ingenieurstudium aufzunehmen. Der Ruf der UCT, der bedeutensten Universität von Kapstadt, ist sehr gut. Alleine aus Angola und Gabon sind über 2000 Studenten jederzeit in der Stadt. Angola sendet jedes Jahr eine größere Anzahl hierher, um den steigenden Bedarf an Fachleuten im Land zu decken. Für Länder auf der arabischen Halbinsel ist Südafrika die Alternative zu Europa und Amerika, da sie hier ohne Probleme Visa bekommen.

Die lokalen Geschäftsleute haben sich komplett auf diese Nachfrage eingerichtet und bieten eine Vielzahl an verschiedenen schulischen Einrichtungen an. Die Anzahl der Sprachschulen für Englisch beläuft sich auf über 20, von der kleinen Schule mit ca. 30 Studenten bis zur Rieseneinrichtung mit über 300 Schülern. Neben den Deutschen, welche in großer Anzahl im südafrikansichen Sommer nach Kapstadt kommen, stellen Brasilianer, Südkoreaner, Araber und afrikanische Länder wie Gabon und Angola die größten Studentenkontigente.

Es gibt wahrscheinlich nur wenige Städte auf der Welt, die so kosmopolitisch sind. In Sea Point, dem Stadtteil direkt an der Atlantikseite, trifft man fast nur auf Studenten. Am schnellsten in Kontakt kommt man mit Brasilianern, da diese eine sehr offene Einstellung haben. Südkoreaner und Araber bevorzugen eher den Kontakt mit ihren Landsleuten.

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