WM-Stadien: Streik bedroht termingerechte Fertigstellung

by Klaus on 13. Juli 2009

in Südafrika News, WM 2010

Immer wieder kam es in letzter Zeit zu Streiks auf den Baustellen der WM-Stadien die für die WM 2010 in Südafrika gebaut werden. Erst letzten Mittwoch haben insgesamt 70.000 Bauarbeiter die Arbeit an 35 wichtigen WM-Projekten wie Stadionbauten und dem Ausbau der Infrastruktur erneut niedergelegt.

Grund dafür waren Forderungen der Bauarbeiter nach Lohnerhöhungen in Höhe von 13 %. Ein Bauarbeiter verdient in Südafrika 2.500 Rand (etwa 220 Euro). Mit den Streiks versuchten sie die WM-Organisatoren unter Druck zu setzen. Schließlich sollen alle Stadien-Neubauten pünktlich im Dezember der FIFA übergeben werden.

So sollen sich die Führer der Arbeitergewerkschaft NUM, die südafrikanische Regierung und die Verantwortlichen des WM-Organisationskomitees die Rahmenbedingungen für eine Einigung gelegt haben. Angeblich soll den Bauarbeitern eine Lohnerhöhung um die 10 % bewilligt worden seien. Jetzt müssen nur noch die Mitglieder der Gewerkschaft über den Rahmenvertrag abstimmen, damit die Arbeit an den WM-Stadien fortgesetzt werden kann. Bis dahin wird weiter gestreikt. Dazu erklärte NUM-Sprecher Shane Coshane: „Am nächsten Dienstag werden wir mit einem neuen Auftrag an den Verhandlungstisch zurückkehren. Wenn die Mitglieder das Angebot annehmen, dann werden wir auch unterschreiben. Wenn sie es aber ablehnen, dann werden wir weiter verhandeln. In der Zwischenzeit wird weiter gestreikt„.

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